Der dsungarische Zwerghamster

Ein Dsungare
Ein Dsungare

 

Steckbrief

Größe:9-10 cm

Gewicht:35-60g

Gattung:Zwerghamster, oder Kurzschwanzhamster(Phodipus)

Wildfarbe:grau mit weißem Bauch und dunklem Rückenstrich

Aktivität:hauptsächlich dämmerungsaktiv, manchmal aber auch tagsüber zu sehen

Alter:1,5-2 Jahre

Herkunft:Kasachstan, Nord-West Sibirien, Halbwüsten in Zentralasien

 

 

Lebensraum und Verbreitung

Dsungarische Zwerghamster kommen in Kasachstan, in Halbwüsten Zentralasiens und in Nord-West von Sibirien.

Er lebt auf Feldern und in Wäldern. Er hat Bauten, die zwischen 30cm und 100cm unter der Erde liegen. Er hat mehrere Ein- und Ausgänge.

 

Winterschlaf

Dsungaren wohnen oft in Gebieten, wo es das ganze Jahr über kalt ist, deswegen fallen sie nicht in einen Winterschlaf. Sie senken aber ihre Temperatur etc., um weniger Energie zu verbrauchen.

Aktivitätszeit

Dsungaren sind Dämmerungs- oder nachtaktiv. Manchmal lassen sie sich aber auch tagsüber blicken.

 

Zusammenleben, ja oder nein?

In der Natur leben Dsungis teilweise in Familien. Manchmal bilden sie auch temporäre Zweckgemeinschaften( zum Beispiel im Winter).

Oft werden Zwerghamster als Gruppentiere abgegeben aber:

Auch wenn ein Paar oder Gruppenhaltung natürlicher ist, sollte der Hamster in Gefangenschaft möglichst alleine leben dürfen. Sonst kommt es zu Beißereien, die bis zum Tod führen können.

Die Gruppenhaltung sollte man den Profis überlassen, obwohl es bei denen auch oft scheitert!

 

Färbung

 

Der dsungarische Zwerghamster hat leider wenig Färbungen. Die bekanntest und Häufigste ist Agouti, also die Wildfärbung.

Sie ist grau, mit einem weißen Bauch und einem dunkelgrauen Rückenstrich.

Im Winter färben sich Dsungis um, und werden heller.

Doch weil wir in der Heimtierhaltung beheizte Räume haben, verschiebt sich die Umfärbzeit oft. Es kann vorkommen das sich euer Hamster schon im Herbst, oder erst im Frühling umfärbt.

 

Ernährung

Zwerghamster ernähren sich in der Natur von Gräsern, Kräutern, Körner, Hülsenfrüchten, Wurzeln, Larven und von kleineren Insekten.


Geschlechter

Bei Dsungaren ist die Geschlechtsbestimmung sehr schwer. Weibchen sind meist ein bisschen leichter als Männchen. Außerdem sind bei Männchen Hoden und After weiter auseinander entfernt, als bei einem Weibchen der After und die Geschlechtsöffnung.